Dienstag, 6. Dezember 2016

[Rezension] Ich schreib dir morgen wieder


Cecelia Ahern - Ich schreib dir morgen wieder

Originaltitel: The Book of Tomorrow
Aus dem Englischen von: Christine Strüh
Reihe: -
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 384 Seiten
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3-596-17319-8
Erscheinungsdatum: 01.01.2010
Preis: 9,99€ [D] | 10,30€ [A]
Quelle: http://www.fischerverlage.de/


Inhalt:

Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss die junge Tamara aus ihrem Dubliner Glamour-Leben zu einfachen Verwandten aufs Land ziehen. Ihre Mutter ist vor Trauer über den Tod ihres Mannes kaum ansprechbar, und fernab ihrer Freunde fühlt sich Tamara völlig alleingelassen. Das einzig Interessante an dem abgelegenen Ort, an dem sie jetzt leben muss, scheint die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Doch dann entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist. Und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie und hilft ihr, den Weg zu Liebe und Zukunft zu finden.

Meine Meinung:

Ich habe diese Geschichte als Hörbuch gehört, da es von der Schauspielerin Josefine Preuß gesprochen wird und ich ihre Stimme sehr gerne mag. Worum es in diesem Hörbuch geht, habe ich ehrlich gesagt vorher gar nicht gewusst. Es war auf Spotify und daher habe ich einfach mal rein gehört und bin dann sofort von der Geschichte gefesselt worden.

Tamara ist gerade einmal sechzehn als ihr Vater Selbstmord begeht. Ihre Mutter versinkt in ihrem Kummer und kommt mit der Trauer über diesen Verlust nicht klar. Zudem hat ihr Vater auch noch einen ganzen Berg Schulden hinterlassen. Also bleibt Tamara und ihrer Mutter nichts anderes übrig, als zu Verwandten aufs Land zu ziehen. Tamara, die bisher ein sehr glamouröses Leben geführt hat, kommt mit dieser Umstellung erst gar nicht klar, aber sie gibt sich sichtlich Mühe und möchte auch ihrer Mutter gerne helfen, doch sie kommt einfach nicht an sie heran. Und dann steht ihr auch noch ständig ihre Tante Rosaleen im Wege, die auch einige Geheimnisse zu haben scheint.

Tamara war zu Beginn des Buches die typische Bonzen-Tochter. Reich, arrogant und dachte, sie könnte sich alles erlauben. Das hat sich aber Gott sei Dank ziemlich schnell geändert und daraufhin wurde sie mir immer sympathischer.

Dies war mein zweites Buch von Cecelia Ahern. Ich habe im letzten Jahr "Für immer vielleicht" gelesen, welches mich nicht so sehr fesseln konnte, wie dieses Buch. Ich habe keinerlei Ahnung gehabt, worum es geht, habe den Klappentext nie zuvor gelesen und habe mich einfach überraschen lassen und das war eine sehr gute Idee.

Besonders gut gefallen hat mir natürlich auch die Erzählstimme von Josefine Preuß, aber ich denke, dieses Buch hätte mir auch gut gefallen, wenn ich es selber gelesen hätte.
Es war stets ein bisschen geheimnisvoll und es kam auch immer wieder mal Spannung auf. Auch eine Liebesgeschichte kommt vor, die jedoch nicht so sehr im Fokus steht, das hat mich aber absolut nicht gestört. Es gab genug andere, spannende Faktoren.

Mit dieser Auflösung hätte ich auch absolut nicht gerechnet und daher ist es bis zur letzten Minute spannend geblieben. Diese Geschichte hat mir also alles in allem ziemlich gut gefallen, wenn auch es kein absolutes Highlight war. 


Das Buch erhält von mir 3,5 von 5 Eulen.








Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen