Mittwoch, 4. Januar 2017

[Rezension] Under Ground


S. L. Grey - Under Ground

Originaltitel: Under Ground
Aus dem Amerikanischen von: Jan Schönherr
Reihe: -
Ausgabe: Klappenbroschüre
Seiten: 384 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-43810-1
Erscheinungsdatum: 14.11.2016
Preis: 12,99€ [D] | 13,40€ [A] | CHF 17,90
Quelle: http://www.randomhouse.de



Inhalt:

Wie tief sitzt deine Angst?

Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.


Meine Meinung:

Nachdem in den USA ein tödlicher Virus ausgebrochen ist, stürzt alles zusammen. Menschen sterben. Diejenigen, die es schaffen, fliehen unter die Erde. Denn dort wurde extra ein unterirdischer Bunker errichtet, der vor dem Rest der Welt schützen soll. Nur wer viel Geld in eine Wohnung dort unten investiert hat, erhält Zutritt. Eine kleine Gruppe an verschiedenen Menschen zieht es dorthin. Menschen mit Geld. Mit Macht. Mit Einfluss. Als die Situation außer Kontrolle gerät, sind es genau diese Dinge, die sie angreifbar machen. Denn auf einmal ist der Virus draußen unter dem offenen Himmel nicht mehr die größte Gefahr, mit der es die Bewohner des Bunkers aufzunehmen haben.

Dieses Buch ist aus einigen verschiedenen Sichten geschrieben. Das war am Anfang ein bisschen anstrengend, da man sich immer erst genau ins Gedächtnis rufen musste, wer wer ist und in welcher Beziehung mit den anderen Personen zusammen steht. Da hat es mir sehr geholfen, dass es vorne im Buch eine Übersicht des Bunkers gibt, in der auch aufgelistet ist wer wo und mit wem zusammen lebt. Dadurch konnte ich mich dann schnell orientieren und der Geschichte folgen.

Was mir aufgefallen ist, ist dass bei zwei weiblichen Figuren die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt worden ist, bei allen weiteren Charakteren aber in der dritten Person. Ich weiß nicht genau, warum dies so war, aber irgendwie hat mich das ein bisschen gestört und durcheinander gebracht. Mir wäre es lieber gewesen, das hätte man alles einheitlich im gesamten Buch so gelassen.

Einzelne Charaktere konnte ich überhaupt nicht ausstehen, andere hingegen waren mir sehr sympathisch und ich habe mit ihnen mit gelitten.
Dieser Thriller ist wirklich durchgängig spannend, mal mehr, mal weniger, aber die Spannung bleibt zu keiner Zeit komplett aus. Es gab immer wieder ein paar Wendungen und kleine Schocker bzw gruslige Momente, es war jedoch nie zu blutig oder eklig. Es kann also auch jemand mit schwächeren Nerven (wie ich :D ) diesen Thriller zur Hand nehmen.

Fazit: Ein sehr spannender Thriller, aus vielen verschiedenen Sichten beschrieben und hat auch einen Hauch von Endzeit-Szenario-Stimmung. Diese Kombination hat mich persönlich sehr angesprochen und ich konnte das Buch oft kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen musste, was als nächstes passiert, denn immer wieder haben die Kapitel mit kleineren Cliffhangern geendet. Der einzige Grund, weshalb ich eine Eule (einen Stern) abziehe ist, weil für meinen Geschmack nicht genug auf den Virus außerhalb des Bunkers eingegangen wurde. Da hätte ich mir eine nähere Beschreibung, mögliche Ursachen, etc. gewünscht. Ansonsten eine absolute Empfehlung für alle Thriller-Einsteiger und Fans.


Das Buch erhält von mir 4 von 5 Eulen!






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