Donnerstag, 9. Februar 2017

[Rezension] Bluescreen


Dan Wells - Bluescreen

Originaltitel: Bluescreen
Aus dem Amerikanischen von: Jürgen Langowski
Reihe: Band 1 von ?
Ausgabe: Broschur
Seiten: 368 Seiten
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-28021-1
Erscheinungsdatum: 04.10.2016
Preis: 12,99 € [D] | 13,40€ [A] 
Quelle: http://www.piper.de



Inhalt:

Nach den Bestsellern um den Serienkiller John Cleaver führt Dan Wells in eine Zukunft, die erschreckend schnell Realität werden kann: Los Angeles im Jahr 2050 ist eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst – solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Für die Menschen ist das wie Sauerstoff zum Leben – auch für die junge Marisa. Sie wohnt im Stadtteil Mirador, doch ihre wirkliche Welt ist das Netz. Und sie findet heraus, dass darin ein dunkler Feind lauert. Als sie an die virtuelle Droge Bluescreen gerät, die Jugendlichen einen sicheren Rausch verspricht, stößt Marisa auf eine Verschwörung, die größer ist, als sie je ahnen könnte ...

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür!

Los Angeles in naher Zukunft. Die Technologie ist weit fortgeschritten und alle Menschen auf der Welt sind ständig online über eine Art Chip, die in ihrem Kopf sitzt. Marisa ist eine von ihnen. Sie liebt die Onlinewelt, kennt sich mit Programmieren und Hacken aus und liebt die Spiele, die sie online mit ihren Freundinnen spielt. 
Dann taucht auf einmal eine Droge namens Bluescreen auf. Was zuerst ziemlich harmlos wirkt, entpuppt sich als gefährliche und hinterlistige Falle. Denn durch Bluescreen können andere auf deinen Chip zugreifen und die Kontrolle über dich und deinen Körper übernehmen. Und das hat ungeahnte Folgen.

Der Einstieg ins Buch ist mir ehrlich gesagt ziemlich schwer gefallen, denn wir begleiten Marisa und ihre Freunde in ihrer Online Welt bei einer Art "Kampfspiel". Da sind bereits so viele Begriffe gefallen, mit denen ich gar nichts anfangen konnte, dass ich total verwirrt war. 
In den nächsten Kapiteln würden es immer mehr, allerdings konnte ich mich in der normalen bzw. realen Welt schon etwas besser zurecht finden.
Eine Weile hat es dann schon gedauert, bis ich mich richtig eingefunden habe und die ganzen Bezeichnungen zuordnen konnte und dann könnte ich mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen. 

Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt, unsere Protagonistin ist wie bereits erwähnt die 17jährige Marisa, welche in einem etwas ärmeren Viertel lebt. Als ihre Freundin Anja das erste Mal von der Droge Bluescreen erzählt ist sie skeptisch und eher negativ gestimmt. Sie stellt das Ganze direkt in Frage und hat sich nicht so naiv und blauäugig darauf eingelassen wie ihre Freundin. Marisa ist sehr tapfer und mutig, aber auch intelligent und pfiffig. Sie kennt sich bestens mit der ganzen Technik aus und schafft es sich überall hinein zu hacken und an wichtige Daten zu kommen. 

Der Schreibstil war angenehm und bis auf die ganzen fiktiven Bezeichnungen auch sehr leicht verständlich. Phasenweise hat sich das Buch ein kleines bisschen gezogen, aber dann wurde es auch immer wieder richtig spannend und fesselnd, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. 

Das Ende schließt jetzt nicht mit dem größten Cliffhanger, aber trotzdem kann man erahnen, dass da noch einiges auf uns zu kommt und die eine oder andere Frage baut sich zum Ende hin wieder auf. Ich bin also schon sehr gespannt, wie es weiter geht und hoffe, dass die Fortsetzungen der Reihe nicht so ewig lang auf sich warten lassen.


Das Buch erhält von mir 4 von 5 Eulen!







1 Kommentar:

  1. Huhu :)

    toll, dass du durchgehalten hast und es dir dann auch zugesagt hat :).
    Anfangs war es wirklich schwierig aber es wurde ja immer besser :) <3

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