Montag, 20. Februar 2017

[Rezension] Das Leben in Lightversion


Antonia C. Wesseling - Das Leben in Lightversion
Kurzgeschichten über Essstörungen

Originalsprache: Deutsch
Reihe: -
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 72 Seiten
Verlag: Create Space
ISBN:
 978-1-5425-2465-0
Erschienen: 13.01.17
Preis: 4,89€ [D] | 
Ebook: 0,99€
Quelle: https://www.amazon.de



Inhalt:

Wie viel wiegt das Leben? Was passiert, wenn die Waage ausschlägt und der seelische Müll zu schwer wird? Liebe soll durch den Magen gehen, aber was, wenn sich Selbstliebe auf diesem Weg verliert? Geht es bei Magersucht und Bulimie "nur" um das Gewicht oder um noch viel mehr? Wieso rutschen immer mehr Jugendliche in die Krankheit hinein und wie kann man es schaffen, sie zu überwinden? Fantastische Kurzerzählungen, dramatische Alltagsberichte oder Gedankenzüge: Sieben Geschichten zeigen die Schatten von Essstörungen und spenden in ihrer Düsternis Licht.

Meine Meinung:

Als ich von diesem Buch das erste Mal gehört habe, wusste ich sofort, dass ich es lesen möchte, da ich solche Geschichten einfach super spannend und interessant finde. Allgemein Bücher über Krankheiten jeder Art.

"Das Leben in Lightversion" behandelt den Umgang und das Leben mit Essstörungen. Es ist keine zusammenhängende Geschichte, sondern eine kleine Sammlung von Kurzgeschichten. 

Ich muss sagen, dass ich von der Schreibweise sehr begeistert bin und die Autorin das Thema sehr authentisch und ungeschönt rüber gebracht hat. Schockierend, ehrlich und unverblümt. Man konnte sich richtig in die Betroffenen hineinversetzen und deren volles Leid spüren. Auch einige Vorurteile wurden aufgegriffen und gut gelungen verpackt.

Das Buch ist sehr kurz, dementsprechend fällt auch meine Rezension aus, aber ich wollte mich trotzdem unbedingt dazu äußern.
Die Autorin konnte mich mit diesem Buch überzeugen und ich würde sehr gerne noch mehr davon lesen. 

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass hier im speziellen nur auf eine einzige Essstörung eingegangen ist, nämlich die Magersucht. Es gibt aber noch einige andere Essstörungen, wie zum Beispiel Bulimie. Diese wurde zwar im Klappentext erwähnt, im Roman selber aber nicht thematisiert. Das fand ich schade, aber sonst ein tolles, erschreckendes und aufklärendes Buch.

Ich hoffe, dass dieses Buch einigen Menschen hilft den Umgang mit psychischen Erkrankungen besser zu verstehen und ihnen die Augen öffnet, speziell was den Umgang und das Verständnis von Erkrankten betrifft.


Das Buch erhält von mir 4 von 5 Eulen!





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