Donnerstag, 15. Juni 2017

[Rezension] The Distance from me to you


Marina Gessner - The Distance from me to you

Originaltitel: The distance from me to you
Aus dem Engl.: Katrin Behringer
Reihe: -
Ausgabe: Klappenbroschüre
Seiten: 336 Seiten
Verlag: Bloomoon
ISBN: 978-3-8458-1604-3
Erscheinungsdatum: 06.03.17
Preis: 14,99€ [D] | 15,50€ [A] CHF 21,90
Quelle: www.bloomoon-verlag.de




Kendra kann sich glücklich schätzen. Sie hat gerade die Highschool abgeschlossen und ab Herbst wartet ein Platz in einem namhaften College auf sie. Doch zum Leidwesen ihrer Eltern verfolgt die Siebzehnjährige ein völlig anderes Ziel: Gemeinsam mit ihrer besten Freundin will sie in den nächsten Monaten den Appalachian Trail erwandern, und der führt 3.500 km von Maine bis nach Georgia. Als ihre Freundin im letzten Moment einen Rückzieher macht, beschließt Kendra, das gefährliche Abenteuer alleine durchzuziehen.

Unterwegs trifft sie Sam, der vor seinem gewalttätigen Vater geflohen und nun auf dem Trail gestrandet ist. Er läuft den langen Weg scheinbar ziellos und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Zwischen Kendra und Sam entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, die so abwechslungsreich ist, wie der Weg: Sie hat Höhen und Tiefen, wunderschöne Ausblicke und gefährliche Abgründe. Doch als Kendra und Sam die markierten Wege verlassen, begeben sich die beiden in eine Gefahr, bei der schnell nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel steht ...



Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmals vielen Dank dafür!

Kendra ist 17 Jahre alt und hat gerade ihren Highschool Abschluss gemacht. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Courtney will sie nun eine Auszeit nehmen, bevor sie ans College gehen werden. In dieser Zeit wollen sie gemeinsam den Appalachian Trail entlangwandern, eine riesen große Wanderroute (vergleichbar mit dem Jakobsweg bei uns in Europa), die sich 3.000 Km durch die USA erstreckt. Aber dann macht ihre Freundin doch noch einen Rückzieher und schließlich macht sich Kendra allein auf den Weg, denn dieses Abenteuer möchte sie auf keinen Fall sausen lassen. Unterwegs lernt sie nicht nur sich selber kennen, sondern auch Sam.

Die Geschichte ist in der dritten Person geschrieben, sodass ich es schwer hatte, eine Beziehung zu Kendra und Sam auf zu bauen. Bücher aus der Ich-Perspektive gefallen mir da irgendwie immer besser. Leider bin ich mit den beiden Protagonisten auch nicht wirklich warm geworden. Ich konnte sie einfach nicht leiden. Es ist nicht so, als hätten sie irgendwas schlimmes getan, aber sie sind mir einfach die ganze Zeit über unsympathisch gewesen und leider auch bis zum Schluss geblieben.

Die erste Hälfte des Buches hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber irgendwann wurde es etwas langweilig, weil das Geschehen nur so dahin geplätschert ist, ohne dass es mal endlich spannend wurde. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass mal was aufregendes passiert, aber da musste ich vergeblich warten. Zum Schluss gab es noch ein kleines bisschen Spannung, aber wirklich packen konnte es mich nach wie vor nicht. Das Ende fand ich dann sogar nochmal richtig blöd. Aber dazu sage ich nicht mehr, lest selber.



Für mich leider eher eine Enttäuschung. Der Anfang hat mir ganz gut gefallen, aber es wurde mit der Zeit einfach langweilig, da nichts spannendes passiert ist und das Geschehen nur so dahin geplätschert ist. Die Protagonisten mochte ich nicht und habe dementsprechend auch nicht mit ihnen mitfiebern können. Ich hatte mir einfach mehr erhofft. Schade.


Das Buch erhält von mir 2 von 5 Punkten!




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