Mittwoch, 20. Dezember 2017

[Rezension] Cinderellas Prinzessin


Annie Laine - Cinderellas Prinzessin

Originalsprache: Deutsch
Reihe: -
Ausgabe: Taschenbuch
Verlag: Moments Verlag
Seiten: 280 S.
Erscheinungsdatum: 28. September 2017
ISBN: 9783962320089
Preis: 12,95€ [D]
Quelle: www.amazon.de
Bildrecht liegt beim Verlag





Charleen ist die reichste Tochter der Stadt. Die Prinzessin des millionenschweren Hoteliers steht ständig im Rampenlicht und unterliegt dem Druck, perfekt sein zu müssen, denn schließlich muss der Ruf ihrer Familie gewahrt werden.

Bei Ashley sieht das ganz anders aus. Sie hat drei Jobs und schmeißt mit ihren neunzehn Jahren den Haushalt ihrer Familie. Freizeit und Schlaf kommen dabei zu kurz, aber sie nimmt es in Kauf, um irgendwann ihrer kleinen Schwester ein besseres Leben zu ermöglichen und aus dem desolaten Haushalt verschwinden zu können.

Als die beiden auf dem Ball zu Charleens Geburtstag aufeinander treffen, ahnen sie noch nicht, dass sich diese folgenschwere Begegnung fast wie im Märchen von Cinderella entwickelt.



Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür.

Charleen ist das reichste Mädchen der Stadt. Ihrem Vater gehört eine große Hotelkette und sie ist die Erbin, die demnächst in seine Fußstapfen treten soll. Auf ihrem Geburtstagsball lernt sie Ashley kennen. Sofort ist sie von der unbekannten Kellnerin fasziniert.
Ashley lebt mit ihrer kleinen Schwester bei ihrem Vater und ihren Zwillingsbrüdern. Sie stemmt alleine den gesamten Haushalt und hat mehrere Jobs um die Familie zu ernähren. Das alles tut sie nur, um ihre kleine Schwester zu schützen. Dann lernt sie die reiche und arrogante Charleen kennen, die sich für etwas besseres hält, nur weil sie zur High Society gehört. Trotzdem kriegt sie sie nicht mehr aus dem Kopf.

Zu aller erst: es handelt sich hierbei um ein Buch aus dem Gay Romance-Genre. Für mich war dies absolut nicht schlimm, aber trotzdem hätte ich es schön gefunden, es vorher zu wissen, da ich hiermit nicht gerechnet habe. Es wurde nirgendwo vorher erwähnt, aber da dieses Genre nunmal nicht für jedermann etwas ist, sollte man es meiner Meinung nach im Klappentext kennzeichnen.

Wir lesen abwechselnd aus Charleens und Ashleys Sicht. Der Einstieg ins Buch lief super und wir lernen beide Protagonistinnen unabhängig voneinander schnell kennen. Die ersten Seiten waren also noch okay, aber nach einigen Kapiteln war ich an einem Punkt, wo ich kurz davor stand, das Buch abzubrechen.

Ich muss zugeben, dass ich erst mal einige Tage verstreichen lassen musste, bis ich diese Rezension schreiben konnte, weil ich erst mal die Worte dafür finden musste. Denn leider ist dieses Buch mein persönlicher Flop 2017 geworden, was ich absolut schade finde.

Ashley war mir noch ein wenig sympathischer als Charleen, aber beide haben sich absolut unreif und naiv verhalten und ich konnte weder ihre Handlungen, noch ihre Gedankengänge nachvollziehen, ganz im Gegenteil, vieles war für mich absolut unlogisch und unverständlich. So zum Beispiel auch, dass Ashley sich auf Charleens Party als Junge verkleidet hat, was ich schon absolut bescheuert und unlogisch fand, aber noch besser: Charleen hat sich hemmungslos an sie/ihn heran gemacht und hat einfach nicht gemerkt, dass dieser „Kerl“ ein Mädchen ist, welches mit verstellter Stimme redet. Wie kann man sowas nicht merken?!?!?!

Charleen wurde mir mit der Zeit immer unsympathischer und sie hat sich selber dauernd mit ihren Gedanken und Taten selbst widersprochen. Anfangs erzählt sie uns wie sehr sie es liebt, die kleine Prinzessin für ihre Eltern zu sein, nur wenige Seiten später ist ihr Gedanke, dass sie das alles ja eigentlich gar nicht will und unzufrieden mit ihrem Leben ist. Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Ich konnte mich also leider nicht mit ihr anfreunden.

Auch die Beziehung zwischen Charlie und Ash war für mich total unauthentisch. So hat zuvor doch alles dagegen gesprochen und nur wenige Seiten später war es dann die große Liebe. Speziell Charleen schien irgendwie nicht zu wissen, was sie denn nun will.
Des weiteren waren mir die Beziehungen der Charaktere untereinander ein echtes Rätsel. Man kannte sich nicht, redete aber miteinander, als wäre man jahrelang befreundet und auf einmal standen sich Personen nahe, die gar nichts miteinander zu tun hatten.

Ich habe mich manchmal echt gefragt, ob dieses Buch überhaupt ein Lektorat durchwandert hat, denn es gab wirklich unglaublich viele Rechtschreibfehler, aber auch Buchstabendreher. Wenn das hin und wieder mal passiert, habe ich da absolut kein Problem mit, aber hier hat es wirklich Überhand genommen. Der Schreibstil hat mir anfangs auch überhaupt nicht gefallen, das wurde zum Ende hin aber ein wenig besser, man konnte merken, dass die Autorin Fortschritte gemacht hat.

Ich habe echt mit mir gehadert, wie viele Sterne ich dem Buch gebe und letztendlich habe ich mich dann doch für ganze 2 Sterne entschieden, bloß weil mir die Wendung zum Ende hin ganz gut gefallen hat. Aber im allgemeinen bin ich leider sehr, sehr enttäuscht worden und werde daher wahrscheinlich erstmal kein weiteres Buch der Autorin lesen.


Das Buch erhält von mir ganz knappe 2 von 5 Punkten!






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