Samstag, 24. März 2018

[Rezension] Die Stille meiner Worte


Ava Reed - Die Stille meiner Worte

Originalsprache: Deutsch
Reihe: -
Ausgabe: Hardcover mit Schutzumschlag
Seiten: 320 S.
Verlag: Ueberreuter
Erschienen: 09. März 2018
ISBN: 978-3-7641-7079-0
Preis: 16,95€ [D]
Quelle: www.ueberreuter.de







Hannah hat ihre Worte verloren. In der Nacht, als ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Wer soll nun ihre Gedanken weiterdenken, ihre Sätze beenden und ihr Lachen vervollständigen? Niemand kann das. Egal, was Hannahs Eltern versuchen, sie schweigt.
Um Izzy nicht loslassen zu müssen, schreibt sie ihr Briefe. Schreibt und verbrennt sie. Immer wieder.
Hannah kann der Stille ihrer Worte nicht entkommen. Bis sie Levi trifft, der mit aller Macht versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist …



Ich habe dieses Buch bei Lovelybooks gewonnen und im Rahmen einer Leserunde gelesen.

Hannah spricht nicht mehr. Seitdem sie ihre Zwillingsschwester verloren hat, kann sie einfach nicht mehr sprechen. Dabei ist ihr Kopf randvoll mit Worten, sie schafft es nur einfach nicht, sie herauszulassen. Ihrer Schwester schreibt sie Briefe und verbrennt sie. Diese Briefe kriegen wir auch zu lesen, während der Geschichte. Dann beschließen Hannahs Eltern, dass es so nicht weiter gehen kann und schicken Hannah auf ein Internat - Sankt Anna - wo sie mit anderen Jugendlichen lernen soll, mit ihrem Päckchen klar zu kommen. Dort trifft sie Levi. Und Levi ist der erste der es schafft, ein Stück hinter Hannahs Fassade zu blicken.

Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und einfach wundervoll. Aber auf den ersten ca. 80 Seiten, war die Geschichte so traurig und melancholisch, dass ich teilweise das Gefühl hatte, davon erdrückt zu werden. Hannahs Trauer war so intensiv, dass ich echt schlucken musste und mich das Buch ziemlich runter gezogen hat. Aber das hat sich dann geändert, als auch endlich ein bisschen mehr passiert ist und es nicht die ganze Zeit nur um Hannahs Trauer  und ihren Verlust ging. Danach war es immer noch sehr emotional, aber auf positive Art und Weise. Die Geschichte hat mich sehr berühren können und obwohl sie unfassbar traurig war, war sie auch so wunderschön und hat mich glücklich gemacht.

Hannah und Levi haben einfach perfekt harmoniert und auch weitere Charaktere habe ich ins Herz geschlossen. Als das Buch zu Ende war, habe ich mir gewünscht, ich hätte weiter lesen können. Ich war richtig wehmütig, dass es vorbei war. Wer mir auch ganz besonders ans Herz gewachsen ist ist der Kater Mo, der Hannah auf ihrem Weg begleitet und das muss etwas heißen, denn ich bin eigentlich überhaupt kein Katzen-Fan, aber  in diesem Buch habe ich mich in den kleinen Vierbeiner verliebt, denn er hat einfach so liebevoll auf Hannah aufgepasst und ihr beigestanden, auf eine Art, wie es ein Mensch wahrscheinlich gar nicht kann.




Mein zweites Buch der Autorin, aber definitiv nicht mein letztes. Der Schreibstil war unbeschreiblich schön, Ava findet einfach genau die richtigen Worte, um auszudrücken, was Hannah gefühlt hat. Und das ist wahrlich nicht leicht, dafür die richtigen Worte zu finden. Dabei war die Geschichte zu keiner Zeit kitschig und auch wenn manche Dinge ein wenig vorhersehbar waren, hat mich das überhaupt nicht gestört. Dieses Buch war, trotz kleiner Schwächen ein Highlight und sollte von jedem gelesen werden. Und ich glaube zu diesem wunderschönen Cover muss ich sowieso nichts sagen, oder!?





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