Dienstag, 27. März 2018

[Rezension] Ugly - Verlier nicht dein Gesicht


Scott Westerfeld - Ugly - Verlier nicht dein Gesicht

Originaltitel: Uglies
Aus dem Amerikanischen von: Gabriele Haefs
Reihe: Band 1 von 4
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 432 S.
Verlag: Carlsen
Erschienen: 01. April 2007
ISBN: 978-3-551-35581-2
Preis: 8,99€ [D]
Quelle: www.carlsen.de






Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die für alle vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zur Pretty werden, in New Pretty Town leben und keine Sorgen mehr haben. Tallys Freundin Shay dagegen sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere über sie bestimmen. Als Shay flüchtet, lernt auch Tally die hässliche Seite der Pretty-Welt kennen. Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl ...




Ich habe dieses Buch in einer Leserunde mit zwei lieben Mädels gelesen und der Austausch hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Tally lebt in einer Gesellschaft, in der man mit 16 operiert wird. Alle Menschen sehen absolut gleich aus und folgen dem Beispiel eines bestimmten Schönheitsideals. Damit es keine Ungerechtigkeiten, keinen Neid und keine Missgunst mehr gibt. Alle werden Hübsch. Bis zum 16. Geburtstag zählt man also noch zu den Uglies und lebt auf der anderen Seite des Flusses. Tally kann es kaum erwarten, endlich hübsch zu werden, aber dann - drei Monate vor ihrem Geburtstag - lernt sie Shay kennen. Doch Shay möchte sich nicht operieren lassen und flieht aus der Stadt. Tally beginnt zu zweifeln und als sie einen Blick hinter die Kulissen, dieser perfekten, schönen Welt erhält, macht sie sich auf die Suche nach Shay. Aber auf welcher Seite steht sie eigentlich?

Ich habe dieses Buch bereits vor einigen Jahren gelesen, ungefähr 2007 oder 2008, es ist also wirklich schon eine ganze Weile her. Ich weiß noch, dass ich das Buch damals nach dem ersten Drittel abgebrochen habe, weil es mir zu dem Zeitpunkt nicht gefallen hat. Als ich das Buch jetzt nochmal neu begonnen habe, konnte ich mich wirklich an überhaupt nichts mehr erinnern und auch während dem Lesen, kam mir keine Stelle auch nur annähernd bekannt vor. Dafür hat mir das Buch dieses Mal auch deutlich besser gefallen.

Mit unserer Protagonistin Tally bin ich zwar nicht so ganz warm geworden, aber es gab da auch echt schon schlimmere Charaktere als sie. Auch die Er/Sie-Erzählform, aus der diese Geschichte erzählt wird, ist nicht meine liebste Form, aber ich habe mich trotzdem mit der Zeit ein wenig dran gewöhnt.

Die Idee dieses Buchs hat mir richtig gut gefallen, auch gibt es einige Parallelen zu unserer heutigen Zeit und einige Dinge, die ich mir für die Zukunft vorstellen könnte, bzw. dass es eines Tages mal darauf hinaus laufen könnte. Daher finde ich die Geschichte gar nicht mal so an den Haaren herbeigezogen. Grade dieses realistische ist es auch, was mich letztendlich gepackt und überzeugt hat.



Obwohl dieses Buch die eine oder andere Schwäche hat, hat es mir gut gefallen. Man darf auch nicht vergessen, dass dieses Buch schon einige Jahre alt ist, es stammt aus der Zeit bevor der große Hype um Dystopien los ging und dafür finde ich es dann auch noch einen Tick besser. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es in den Fortsetzungen weiter geht und ob Band 2 und/oder 3 noch besser sein werden. Außerdem sind noch einige Fragen offen, die im ersten Teil nicht beantwortet worden sind und speziell was die Gesellschaft und das System betrifft, wünsche ich mir noch ein bisschen mehr Informationen.


Das Buch erhält von mir 4 von 5 Punkten!






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